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Gleicher Arbeitsplatz - unterschiedliche Erwartungen |
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Eine Befragung von 700 männlichen und weiblichen Führungskräften und Mitarbeitern deutscher und schweizer Unternehmen erbrachte folgendes Ergebnis: Die Mehrzahl der befragten weiblichen
Führungskräfte fühlten sich gleichermaßen anerkannt.
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In älteren Beurteilungssystemen wurden die Leistungen nicht in vorab festgelegten einzelnen Leistungsaspekten mit Noten bewertet. Die Leistungen wurden in frei formulierten Aufsätzen - ähnlich wie in Arbeitszeugnissen - beschrieben und nur mit einer Abschlussnote bewertet. In diesen Beurteilungen wird besonders deutlich, welche Leistungseigenschaften der Beurteiler bei Männern oder Frauen jeweils erwähnenswert findet und welche nicht. Schreyögg hat derartige Beurteilungen von Lehrerinnen und Lehrern ausgewertet und festgestellt, dass in die jeweiligen Beschreibungen sehr stark Rollenklischees einfließen: Lehrer wurden dabei als durchsetzungsfähig, strukturiert und kreativ beschrieben, |
| copyright: Dr. Frank Dulisch |
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