In
unserer Selbsteinschätzung neigen wir dazu, uns bei sozial
erwünschten Merkmalen wie hohe
Auffassungsgabe, humorvoll, kreativ, kooperationsfähig, lernfähig
als
überdurchschnittlich einzuschätzen. Unterdurchschnittliche
Einschätzungen sind hier selten anzutreffen.
Besonders deutlich ist dieser Effekt bei dem obigen Merkmal der
Kooperationsfähigkeit, fast 2/3 aller Befragten halten sich
für überdurchschnittlich kooperationsfähig!
Bei Merkmalen,
die "ambivalenter" sind bzw. die nicht nur positiv
besetzt sind,
- wie
sparsam (einerseits geizig andererseits verschwenderisch)
- oder ordentlich
(einerseits penibel, andererseits chaotisch),
nähern sich die
Selbsteinschätzungen eher einer "Normalverteilung" an. Hier
halten sich überdurchschnittliche Einschätzungen und
unterdurchschnittliche Einschätzungen in etwa die Waage.
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