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"So ca. 5 Minuten nach dem Lernprogramm, habe ich das Gefühl, dass es
ein Loblied auf die benachteiligten Frauen ist. Besonders der letzte
Teil des Lernprogramms. Vielleicht bin ich aber zu voreingenommen als
männliche Teilzeitkraft und tatkräftige Unterstützung bei
der
Kindererziehung und beim Bewältigen des Haushaltes."
so die Rückmeldung
eines männlichen Nutzers dieses Lernprogramms. Viele der zuvor dargestellten
Formen der Benachteiligungen treffen Männer und Frauen in gleicher
Weise.
Dennoch: In mehreren Behörden haben Personalverantwortliche bzw. Frauenbeauftragte mir persönlich berichtet, dass eine schlechte Beurteilung von Teilzeitbeschäftigten nach einer entsprechenden "Aufklärungskampagne" statistisch nicht mehr feststellbar sei. Auffallend sei jetzt, dass die sehr wenigen teilzeitbeschäftigten Männer in Beurteilungen schlechter abschneiden als teilzeitbeschäftigte Frauen.
Wenn Frauen sich sowohl für die Familie und den Job engagieren, findet dieses mittlerweile eine breite Akzeptanz. Wenn Männer selbiges praktizieren, werde dieses noch eher als eine Entscheidung gegen das berufliche Engangement und gegen die Karriere gesehen.
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