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Leistung ist Leistung - die
persönlichen Hintergründe dürften, wenn man das Prinzip
der Leistungsgerechtigkeit ernst nimmt, eigentlich in der Leistungsbeurteilung
nicht interessieren.
Viele Personen, die sich für Paul Talent entscheiden, argumentieren:
Paul zeigt doch das wesentlich größere Potential, er würde
auch mit einer noch anspruchsvolleren Aufgabe klar kommen.Wichtig ist
klar zu unterscheiden zwischen einer vergangenheitsorientierten Leistungsbeurteilungund
einer zukunftsbezogenen Potentialeinschätzung. Hier ging es
nur um die Leistungsbeurteilung.
Wenn ein Schiedsrichter in
einem sportlichen Leistungs-Wettkampf (wie z. B. Eislaufen oder gar Weitsprung)
leistungsfremde Gesichtspunkte einbezieht, gibt es stets einen großen
Aufschrei: Dieses verletzt unser persönliches Gerechtigkeitsgefühl.
Deshalb: Aus meiner Sicht haben
Sie das Gebot der gerechten Leistungsbeurteilung haben Sie verletzt.
Beide sollten bei gleicher Leistung die gleiche Leistungsnote erhalten.
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Unter dem Beurteilungsversagen
verstehe ich, dass der Beurteiler die Noten nicht (nur) nach den gezeigten
Leistungen vergibt, sondern bewußt leistungsfremde Gesichtspunkte
einbezieht. "Die Beurteiler sind keine seelenlose Datenregistrierer sondern
Menschen, die genau wissen, was sie mit ihren Beurteilungen bewirken (wollen)."
(vgl.: Thomas Breisig).
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